Anfangs hatte ich zwei Reihen mit sechs Filament-Abrollern geplant, habe mich dann aber doch entschieden, drei Reihen mit neun Abrollern zu machen. Um Strom für eine zusätzliche Heizung zu sparen, wird die warme Luft vom 3D-Drucker in den Filament-Schrank geblasen. Mit weiteren Ventilatoren wird dann die Luft im Kreis geblasen, um alle drei Kammern aufwärmen und entfeuchten zu können. Zur zusätzlichen Entfeuchtung wird ein Behälter mit Silica-Gel in der mittleren Kammer aufgehängt.
Zuerst wird das 40cm Billy-Regal ausgeräumt, um drei gleich große Kammern erstellen zu können. An der Rückseite wird ein Loch gebohrt, um nachher einen 80mm Ventilator einbauen zu können. Bei zwei Fächern werden Löcher für den hinteren Halter gebohrt, um später einen Teflon-Schlauch nach unten führen zu können. An der Vorderseite wird ein weiterer Halter montiert, um ein Verrutschen des Filament-Abrollers zu verhindern. Unterhalb der beiden äußeren Abroller werden 60mm Löcher gebohrt, um später ein paar 40mm Ventilatoren einbauen zu können. Für die Verkabelung wird in der Platte von hinten bis zur 60mm-Bohrung ein Loch gebohrt, um die Kabel unsichtbar verlegen zu können. Bei der untersten Kammer werden Halter montiert, bei denen nachher die Teflon-Schläuche nach hinten weg verlegt werden.
Für die Beleuchtung verwendete ich 12V-LED-Leisten, die ich mit zwei Haltern an der Unterseite der jeweiligen Fächer montierte. Die Kabel der LEDs wurden mit einem Kanal bis zur Rückwand verlegt. Für die 40mm Ventilatoren wurden acht Teile ausgedruckt, um den Ventilator montieren zu können. Für den 80mm Ventilator wurden zwei Gitter auf beiden Seiten der Bohrung montiert. Auf der Filamentseite wurde eine Abdeckung mit einem Filter angebracht und auf der Druckerseite wurde der Ventilator mit einer Abdeckung auf das Gitter gesteckt.
Ein weiteres Druckteil dient als Durchführung für die Teflon-Schläuche. An der Rückseite wird zum Schluss eine weitere Abdeckung montiert. Für die Verlegung der Schläuche wurden mehrere Halterungen ausgedruckt. In der unteren Kammer bei dem rechten Abroller musste eine weitere Halterung montiert werden, um die Schläuche zur Seite zu drücken, da die Schläuche an der Filamentrolle angestanden wären. Beim 3D-Drucker wird der Teflon-Schlauch verlängert, um das Einführen des Filaments zu erleichtern. Der Schlauch wird anschließend mit einer Halterung und einem Filamentfilter an der Rückwand befestigt.
Zum Schluss wird die Elektrik installiert. Im Filament-Schrank werden die Kabel und die Verbindungen hinter verschiedenen Abdeckungen versteckt. Beim 3D-Drucker werden die Netzteile und Wi-Fi-Schalter montiert. Hierfür wurden wieder zwei Teile ausgedruckt: einmal ein Halter für die Geräte und ein zweites als Abdeckung für die Verdrahtung. Ein weiteres Teil verdeckt die Stromleitung zu den Wi-Fi-Schaltern.
Nach fast zwei Wochen hatte ich die Idee, ein paar Schilder vor dem Filament-Abroller zu montieren, um das richtige Material wählen zu können. Bei den Schildern wird die Beschriftung mit einem schwarzen Edding bemalt. Für die übrigen Schilder habe ich eine Aufbewahrungsbox erstellt. Anschließend habe ich einen Filamentfilterhalter mit einem 2-zu-1-Split für einen Filamentabroller neben dem 3D-Drucker entworfen, um selten verwendetes Filament nutzen zu können.
Verwendetes Werkzeug:
Hier könnt ihr meine Projekte für die Werkstatt, Maschinenbau und den Wohnbereich anschauen, um Ideen für eure Projekte zu holen oder sie nachzubauen. Des Weiteren präsentiere ich meine weiteren Hobbys wie zum Beispiel Smart-Home oder meine Sammlung an kleinen Akkuschraubern von Bosch. Auch das Erstellen von 3D-Druckteilen ist zu einem Hobby geworden. Seit kurzem habe ich ein neues Hobby von Blue Brixx entdeckt: die Reise des Astronomen.