Der neue 3D-Drucker war etwas größer als der alte, sodass er nicht mehr in denselben Kasten passte. Nach eingehenden Überlegungen wurde mein Schrankraum umorganisiert, um Platz für den neuen 3D-Drucker zu schaffen. Er ragt zwar 6 cm heraus, aber da es keine Türen gibt, stört das nicht. Es werden jedoch Türen montiert, um einen geschlossenen Raum für den 3D-Drucker zu schaffen, sodass sich weniger Luftfeuchtigkeit bilden kann und die Wärme drinnen bleibt.
Das Freimachen für den 3D-Drucker war einfach. Das Problem war, einen Platz für die ausgeräumte Schachtel zu finden, um den ich mich nach der Fertigstellung des neuen 3D-Druckerkastens kümmern werde. Da die Türen nicht für die Billy-Regale vorgesehen waren, musste man die Bohrungen für die Scharniere selbst vornehmen. Nach der Montage der Türen konnte ich die Regale an die schrägen Türen und an die Tiefe des Korpus anpassen.
Für die Beleuchtung habe ich die Fassungen mit den LED-Lampen und dem SONOFF-Modul aus dem alten 3D-Druckerkasten verwendet und eine Halterung für die Beleuchtung ausgedruckt. Danach wurde ein senkrechter Kabelkanal montiert, um die Überlängen der Kabel verstecken zu können. Ein dreifacher Steckdosenverteiler wurde neben dem Kabelkanal montiert. Des Weiteren musste ich ein Kabel verlegen, das an der Rückseite der Wand (beim CNC-Wandliftsystem) relativ einfach war, da sie an dieser Stelle noch offen ist.
Für die Plexiglastür wurden zwei Scharniere und ein Griff ausgedruckt. Mit einer Schablone wurden die Ecken der Tür angezeichnet und ausgeschnitten, um die Scharniere montieren zu können. An der Innenseite der Tür wurde ein Magnet mit einer Abstandplatte und dem Griff an der Außenseite verschraubt.
Oberhalb des 3D-Druckers werden die angebrochenen Filament-Spulen und die Farben, von denen ich nur eine Spule habe, gelagert. Ganz unten im Nachbarschrank, der nur 28 cm tief ist, werden die Farben gelagert, von denen ich mehrere Spulen besitze. Abschließend habe ich eine dB-Messung aus 1,5 m Entfernung durchgeführt, zunächst mit geöffneter und dann mit geschlossener Plexiglastür.
Auch hier habe ich ein Smart-Home installiert, zur Überwachung eine SONOFF CAM-Slim Kamera und einen SONOFF SNZB-02 Temperatur-/Feuchtigkeitssensor. Im Raum ist ein SONOFF SNZB-03 Bewegungsmelder installiert, der bei eingeschaltetem 3D-Drucker und einer Bewegung beide LEDs ein- und ausschaltet. Durch den SONOFF SNZB-04 Türkontakt werden die beiden LEDs unabhängig vom Bewegungsmelder oder eingeschalteten 3Drucker ein- und ausgeschaltet. Mit dem SONOFF-S60TPF kann ich den Stromverbrauch messen. Das Ergebnis zeigt, dass bei geöffneter Tür der Verbrauch bei 0,18kWh (ca. 32°C) liegt, während bei geschlossener Tür der Verbrauch nur noch 0,14kWh (ca. 40°C) beträgt.
Verwendetes Werkzeug:
Benötigtes Material:
2x Fassung E14
1x Kabelkanal 60x35x630mm
1x Plexiglas 610x410 mm
1x UTRUSTA-Boden 702.056.11
1x VALLSTENA-Tür 305.416.76
Hier könnt ihr meine Projekte für die Werkstatt, Maschinenbau und den Wohnbereich anschauen, um Ideen für eure Projekte zu holen oder sie nachzubauen. Des Weiteren präsentiere ich meine weiteren Hobbys wie zum Beispiel Smart-Home oder meine Sammlung an kleinen Akkuschraubern von Bosch. Auch das Erstellen von 3D-Druckteilen ist zu einem Hobby geworden. Seit kurzem habe ich ein neues Hobby von Blue Brixx entdeckt: die Reise des Astronomen.